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Leib & Seele
Sehnsuchtsort Garten (5): Der Friedhof

Wo neues Leben aufkeimt

Das Grün auf den Friedhöfen symbolisiert das Leben und die Hoffnung auf die Auferstehung.
Foto: Rainer Sturm/pixelio
Stefan Zweig bereiste 1928 Russland. Dabei besuchte er auch die letzte Ruhestätte Lew Tolstois (1828–1910). Beeindruckt von diesem Ort schrieb Zweig: »… nichts Großartigeres, nichts Ergreifenderes habe ich in Russland gesehen als Tolstois Grab.« Man kann heute noch auf dem Landgut des großen russischen Dichters von »Krieg und Frieden« das Grab aufsuchen. Was man vorfindet ist ein gehäuftes, mit Gras überwachsenes Rechteck, von ein paar großen Bäumen beschattet. Dieses schlichte, naturnahe Grab hat Zweig so bewegt. Warum aber wurde der Dichter so beerdigt?

Tolstoi hatte sich gewünscht, nach seinem Tod solle sein Holzsarg in den Alten Wald am Schluchtrand, wo der »Grüne Stock« verscharrt liege, gebracht werden. Von einem Märchen, in dem es um einen Grünen Stock ging, hatte ihm sein älterer Bruder als Kind erzählt. Der aufgeweckte, fantasiebegabte Junge weihte ihn damals auch in ein großes Geheimnis ein: Würde man den Grünen Stock finden, so müsste niemand mehr sterben; es würde weder Kriege noch Krankheiten geben. Dieser Stock läge verscharrt am Rande der Schlucht im Alten Wald. Tolstoi glaubte noch im hohen Alter daran, dass jener Grüne Stock existierte; er sah darin eine Wahrheit ausgedrückt, die den Menschen offenbar werde und ihnen das gebe, was sie verheißt.

Wir können den Grünen Stock als Symbol neuen, heilen Lebens verstehen, das im Tod seinen Anfang nimmt. Auch Tolstois Wahl des Bestattungsortes verweist auf diese Wahrheit. Nach dem Symbolforscher Manfred Lurker offenbart sich dem Menschen schon seit ältester Zeit die Macht des Lebens in der Natur der Bäume. »In dem Blühen und Früchtetragen, in dem alljähr lichen ›Stirb und Werde‹ erahnte man eine höhere Macht, die dem Menschen zu Hoffnung auf Überwindung des Todes wurde.« [...]
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