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Glaube & Wissen
VON DER GEGEN- ZUR MITREFORMATION (3): HIERARCHIE DER WAHRHEITEN

Wir kommen einander näher, indem wir Christus näherkommen

Der Urgrund des Glaubens ist Christus selbst. In der Ökumene geht es nicht darum, irgendwelche Kompromisse zu schließen, sondern sich gemeinsam Jesus Christus immer mehr anzunähern. Er ist die Wahrheit und die Einheit. Durch ihn finden Christen unterschiedlicher Konfessionen zueinander und zu immer größerer Übereinstimmung.
Foto: KNA
Neben der theologischen Wertschätzung der ökumenischen Bewegung und der Elementen-Ekklesiologie ist schließlich drittens die Lehre von der Hierarchie der Wahrheiten eigens zu erwähnen. Die These, dass Rangunterschiede innerhalb der kirchlichen Lehraussagen einzuräumen sind, sofern diese auf das Fundament des christlichen Glaubens bezogen werden, wird ausdrücklich auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil in seinem Ökumenismusdekret vertreten. »Beim Vergleich der Lehren miteinander soll man nicht vergessen, dass es eine Rangordnung oder Hierarchie der Wahrheiten innerhalb der katholischen Lehre gibt, je nach der verschiedenen Art ihres Zusammenhangs mit dem Fundament des christlichen Glaubens« (Unitatis Redintegratio [UR] 11). Hier wird nachdrücklich betont, dass im ökumenischen Dialog auf eine qualitative Differenzierung kirchlicher Lehraussagen nicht verzichtet werden kann.

Weil es bei der Rangordnung der Glaubenswahrheiten auf deren mehr oder weniger engen Bezug zum »Fundament des christlichen Glaubens« ankommt, auf das »Ur-Mysterium, welches Christus selbst ist« (Heribert Mühlen), darum handelt es sich hier um eine qualitative Bestimmung, die nicht mit einer quantitativen Reduktion verwechselt werden darf. »Im Sinne des Konzils muss von solchen geoffenbarten Wahrheiten« gesprochen werden, »die fundamental sind, und solchen, die auf diese zurückgeführt werden können« (H. Mühlen).

Sehr eindrucksvoll brachte schon im Jahre 1952 die Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung in Lund die Bedeutung der Konzentration auf Christus für die Ökumene zum Ausdruck: »Wir haben klar erkannt, dass wir keinen wirk lichen Fortschritt auf Einheit hin machen können, wenn wir nur unsere verschiedenen Vorstellungen vom Wesen der Kirche und die Traditionen, denen sie eingefügt sind, miteinander vergleichen. Es hat sich wiederum gezeigt, dass wir einander näherkommen, indem wir Christus näherkommen.« [...]
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