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Titelthema

Gott ist barmherzig – und wir?

Foto: iStock
Der Ruf nach Barmherzigkeit wird heute immer wieder laut. In der Kirche wird Barmherzigkeit gefordert, wenn es um wiederverheiratete Geschiedene geht. Im Umgang mit sterbenskranken Menschen gilt es als barmherzig, wenn lebensverlängernde Maßnahmen eingestellt werden und nicht zuletzt schreien soziale Notlagen nach barmherzigen Lösungen. Doch was steckt hinter diesem alten Ideal der Barmherzigkeit, welche Haltung beschreibt die Bibel damit und welches Handeln sollte aktuell daraus folgen? Der Theologe und Salesianer Karl Bopp erklärt, dass Barmherzigkeit auf jeden Fall viel mehr bedeutet als mitleidsvolle Gesten.

In einem bewegenden Buch über »Die verlorene Barmherzigkeit « schildert der russische Schriftsteller Daniel Granin im Blick auf die ehemalige Sowjetunion, was passiert, wenn eine ganze Gesellschaft die Barmherzigkeit vergisst: Die Menschen werden zur Gleichgültigkeit und zum Hass erzogen und Unmenschlichkeit breitet sich aus! Dass man in der damaligen Sowjetunion glaubte, die Tugend der Barmherzigkeit auslöschen zu müssen, dafür war die ideologische Überzeugung maßgebend, dass die Barmherzigkeit ein typisches Merkmal einer ungerechten, feudalen Klassengesellschaft sei. In ihr würden die Menschen von religiösen oder politischen Autoritäten in Abhängigkeit gehalten, sodass sie ihr Lebensglück ganz deren »Barmherzigkeit« und Großzügigkeit verdankten.

Starke Helfer gegenüber schwachen Bedürftigen?


Um der Mündigkeit der Menschen und der sozialen Gerechtigkeit willen glaubte man also, die christliche Tradition der Barmherzigkeit ausmerzen zu müssen. In den (post-)modernen Gesellschaften der westlichen Welt droht der Barmherzigkeit heute eine ganz andere Gefahr: Wer hier Barmherzigkeit ins Spiel bringt, setzt sich dem Verdacht aus, ein völlig überholtes und naives Ideal von sozialer Hilfe zu vertreten. [...]
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