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Titelthema

Sind wir alle Egoisten?

Foto: istock
Die meisten Menschen, die an ihm vorbei eilen, würdigen ihn keines Blickes. Er macht sich klein, in seinem viel zu dünnen Mantel auf dem Boden vor dem Einkaufszentrum. »Ich habe Hunger« hat er auf ein graues Pappschild geschrieben – doch kaum jemand reagiert. Jeder ist mit sich beschäftigt, mit seinen Sorgen, seinem Wohlstand, seiner Karriere. Für viele ist der Druck kaum auszuhalten, beruflich wie privat alle Erwartungen zu erfüllen. Was zählt, ist Leistung, auch wenn dabei vieles andere auf der Strecke bleibt. So wie der Blick für den Nächsten, der, so scheint es, vielen immer mehr verloren geht. Besteht die Gesellschaft nur noch aus Egoisten? Kommt man nur mit Ellbogen durch? Zwei Experten beantworten diese Fragen ganz klar mit Nein. Der Philosoph und Autor Richard David Precht ist überzeugt, dass sich knallharter Egoismus nicht lohnt und sein Kollege Stefan Klein geht sogar noch weiter: »Den Selbstlosen gehört die Zukunft – Egoisten schneiden nur kurzfristig besser ab.« Auch Regine und Ulrich Stöckle aus Mundelsheim bei Ludwigsburg sprechen dagegen. Denn sie wissen sehr genau, wie gut es tut, für andere da zu sein.

»Ich engagiere mich aus gesundem Egoismus für andere«, sagt Ulrich Stöckle. Der 46-Jährige war geschäftlich sehr eingespannt, als sein Arzt ihm plötzlich mitteilte, dass er Krebs hat. Ulrich Stöckle wurde krankgeschrieben, »und auf einmal hatte ich unheimlich viel freie Zeit«, erinnert er sich, »also habe ich überlegt, was ich, anstatt grübelnd zu Hause zu sitzen, damit anfangen kann. Und auch hier kommt wieder der Egoismus ins Spiel«, bemerkt er und lächelt, »denn es ging einzig darum, wie ich mir selbst helfe und was ich mit meiner Zeit tun kann«.

Der Geschäftführer einer großen Bäckerei, der sich nach überstandener Krankheit vor zehn Jahren nun als Berater selbstständig gemacht hat, wandte sich an den Stuttgarter Caritasverband und nahm Kontakt zu Sabine Müller vom »Caleidoskop« auf, die Menschen ins Ehrenamt vermittelt. »Sie hat einen Ordner aus dem Regal genommen und dann haben wir überlegt, was das Richtige sein könnte«, erzählt Ulrich Stöckle. [...]
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