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Titelthema

Benedikts Botschaft an die Deutschen

Foto: KNA
Wacher Blick, melodisch-sanfte Stimme, sparsame Gesten: Mit seiner zurückhaltend-freundlichen Art schafft Papst Benedikt XVI. sogar an solchen Orten Momente der Stille, an denen es sonst eher laut zugeht, etwa im Bundestag und im Berliner Olympiastadion. Bei der Begrüßung am dortigen Flughafen und herrlichem Spätsommerwetter flattert dem Papst immer wieder der weiße Schulterkragen, die Mozetta, ins Gesicht. Rückenwind für den Pontifex? Oder hat er zu seinem ersten »offiziellen« Deutschlandbesuch eine frische Brise aus Rom mitgebracht, die Bundespräsident Christian Wulff gleich zum Auftakt anmahnt? Manche Erwartungen mag Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch gedämpft haben, etwa konkrete Schritte in der Ökumene oder der Geschiedenenpastoral. Der 84-Jährige ist, wie er selbst sagt, in erster Linie gekommen, »um den Menschen zu begegnen und über Gott zu sprechen«. Dabei schrieb er den deutschen Katholiken eine Botschaft besonders ins Stammbuch: »Bleibt nicht an der äußeren Gestalt der Kirche hängen, sondern bleibt bei Christus. In ihm gehören wir zusammen.«

Einer der Höhepunkte gleich zu Beginn seiner Reise war die Premiere im Plenarsaal: Erstmals ergreift hier ein Papst das Wort (Dokumentation Seite 14). Zunächst nur zögerlicher Beifall. Selten beinhaltete eine Rede, noch bevor sie gehalten wurde, so viel vermeintlichen Sprengstoff. Doch der Papst entschärft ihn geschickt. Er verzichtet auf alle tagesaktuellen Themen. Professor Papst hält vor der Legislative vielmehr eine Art philosophische Vorlesung über die Grundlagen des Rechts.

Im Bundestag geht es nicht häufig so still und konzentriert zu wie in den 22 Minuten dieser Rede. Was ist Recht, wo beginnt das Unrecht? Keine leichte Kost, die Benedikt XVI. auftischt. Dabei redet er den Abgeordneten ins Gewissen, nicht allein auf Mehrheitsbeschlüsse zu setzen. Ungewöhnlich dann eine Empfehlung des Papstes: So wie die Ökologiebewegung die Bedeutung der Natur neu entdeckt habe, sei heute die Wiederentdeckung der menschlichen Natur nötig: »Der Mensch macht sich nicht selbst.« Wer will, kann hier selbst einen Bogen schlagen etwa zur Präimplantationsdiagnostik. Beifall aus allen Fraktionen.

Eingebettet in öffentlich kaum beachtete Begegnungen mit Vertretern des Judentums und des Islam, dann die Abendmesse im weiten Rund des Olympiastadions. Rund 70 000 Menschen feiern mit und lauschen dem Papst. Ohne den Missbrauchsskandal zu nennen, gibt er zu bedenken: »Wenn dann auch noch die leidvolle Erfahrung dazukommt, dass es in der Kirche gute und schlechte Fische, Weizen und Unkraut gibt, und der Blick auf das Negative fixiert bleibt, dann erschließt sich das große und tiefe Mysterium der Kirche nicht mehr.« [...]
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